geburtshilfe

Hüftsono

Hüftreifungsstörungen sind die am häufigsten angeborenen Skeletterkrankungen.

Bei etwa 3 von 100 Neugeborenen liegt eine Reifungsstörung vor. Schwerere Ausprägung findet man bei 7 von 1000 Kindern, gehäuft bei Mädchen.

Auch ist bekannt, dass das Risiko bei ebenfalls erkrankten nahen Verwandten oder bestimmten Lagevarianten des Kindes im Mutterleib, dies erhöht ist. Neben der körperlichen Untersuchung, bei der lediglich schwerere Ausprägungen erkannt werden können, spielt die Hüftsonographie in der Frühdiagnostik eine entscheidende Rolle.

Dieses schmerzlose und vollkommen unschädliche Verfahren gestattet dem geübten Untersucher innerhalb weniger Augenblicke eine sichere Beurteilung des Reifungszustandes der Hüftgelenke.

Bei frühzeitiger Feststellung und richtiger Behandlung heilt die Erkrankung in der Regel folgenlos aus.

Da in Deutschland die Hüftsonographie an die Untersuchung der U 3 gekoppelt ist, findet sie meist zwischen der 4. Und 6. Lebenswoche statt. In den ersten Lebenswochen hat das Hüftgelenk jedoch eine ausgeprägte Wachstumsneigung, so dass ein später Behandlungsbeginn den Therapieerfolg verzögern oder sogar beeinträchtigen kann. Wir bieten Ihnen an, im Rahmen Ihres Aufenthaltes in Kooperation mit unserer Unfallchirurgischen Abteilung im Hause die Hüftsonographie innerhalb der ersten Lebenstage Ihres Kindes durchführen zu lassen.

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